Lebensader Mur ist die überparteiliche Plattform für die Erhaltung einer intakten Mur von Tamsweg bis zur steirischen Landesgrenze.
Mittwoch, 13. Juli 2016
Samstag, 19. April 2014
Freitag, 10. Mai 2013
Dienstag, 23. April 2013
Fwd: ::Pressekonferenz zum Thema Murkraftwerk und Biosphäre::
Sonntag, 10. Februar 2013
Mittwoch, 6. Februar 2013
Mittwoch, 14. November 2012
Sepp Forcher präsentierte sein Buch
Dienstag, 6. November 2012
SN-Interview mit Wilfried Haslauer
„Ich will das Richtige tun“
Energie. Wilfried Haslauer weist den Verdacht, er habe die Debatte um das Murkraftwerk für populistische Manöver genutzt, von sich. Ihn habe der Zweifel angetrieben, sagt er. › 05.11.2012 / SN Lokalausgabe
Mein Kommentar: er tut sicher das Richtige!
Mittwoch, 18. Juli 2012
Freitag, 29. Juni 2012
Eva Pagitsch: Lesung gegen den Strom
Im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten der Regionale 2012 ging im Ortsteil Madling (Ramingstein) am Sonntag, dem 24. Juni eine kleine aber feine Veranstaltung – organisiert von der Lungauer Kulturvereinigung in Zusammenarbeit mit der Plattform Lebensader-Mur – über die Bühne.
Menschen
Donnerstag, 21. Juni 2012
Ein Leserbrief zum Nachdenken!
Interview Leonhard Schitter
(SF 21/2012)
Zum Interview von Salzburg AG Vorstand Leonhard Schitter in der SF-Ausgabe vom 6.6.2012:
In Ihrer Ausgabe vom Salzburger Fenster (6.6.2012) lese ich über das Interview mit Vorstandsdirektor der Salzburg-AG, Leonhard Schitter und es formte sich bei mir eine Meinung dazu, welche vielleicht Ihr Interesse für einen Leserbrief findet: Der Vorstandsdirektor der Salzburg AG, Leonhard Schitter, zeigt sich sehr wortgewandt und professionell in seiner Position. Was meine Erfahrung mit dem Energielieferanten SALZBURG-AG als CableLink-Kunde betrifft, so möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Kundendienst bemühte, als morgens der Empfang des Kabel-TV unmöglich war und ich wissen wollte, ob nun dieses technische Problem bekannt sei, oder dies lokal bedingt sei. Eine E-Mail an den Kundendienst blieb unbeantwortet, ebenso eine Nachfrage. Das ist meine enttäuschende Erfahrung.
Was nun aber die Themen des Interviews betrifft, so erscheinen die Antworten des Herrn Schitter wohl bestens ausgefeilt. Das hat aber bei „normalen“ Leuten den Effekt, dass diese die Ausgefeiltheit bereits aus der Politik kennen, ebenso ähnlich auf Fragen an Kammern, Gewerkschaften, kirchlichen Stellen und sonstige Leitstellen. Es findet sich auch bei Bedarf der Hinweis auf ausgelagerte oder übergeordnete Entscheidungsträger, was auf gute Vernetzung von Konzernen hinweist und der „normale“ Mensch von einer Stelle an die andere verwiesen wird, bis sich die Sache still läuft.
Wenn Bürgerinitiativen zwar laut Herrn Schitter einen Termin bei ihm bekommen, doch diese Initiativen entweder keine Antwort erhalten oder sich bei diversen Informationsgesprächen ergibt, dass zusammenfassend erwähnt wird, es wäre eine Art von positiver Atmosphäre gewesen und man wolle weiter Fortschritte machen, so denkt sich der Mensch seinen Teil. Ob dann das nötige Vertrauen zwischen den Anbietern und Verbrauchern gepflegt werden kann, sei dahin gestellt. Eine Umweltprüfung zeugt nicht von dem Wert des Gegenstands, um welchen es geht, sondern welche Rechte die Betreiber in die Hände bekommen. Die Menschen stellen halt gern die Schönheit der Natur in einem Tal höher als deren Verbauung, auch die Bewirtschaftung und Nutzung von Boden ohne darunter liegende Gas-Pipeline und so auch die natürlichen Bäche und Flüsse, die voll Leben sind.
Versorgungssicherheit ist wichtig, aber ebenso liest man in Zeitungsanzeigen der Energiewirtschaft, dass bei Bedarf auch Strom in nachbarliche Länder verkauft werden könnte/sollte. Das gefällt nämlich den Menschen nicht so recht, dass deren Lebensräume immer mehr verbaut werden, und dass dann bei Bedarf (welcher leicht gegeben ist) Energie ins Ausland verkauft wird. Kein Wunder also, wenn Bürgerinitiativen von Umweltprüfungen nicht so überzeugt sind.
Josef Lankmayer
5570 Mauterndorf
Unterstützung aus Mauterndorf
Sehr geehrte Plattform "Lebensader Mur",
Mein Name ist Josef Lankmayer und ich bin aus Mauterndorf. Ich habe Ihre Unterschriftenliste unterschrieben und hoffe, dass sich noch viel mehr Lungauer dazu entscheiden zu unterschreiben und damit zu zeigen, dass ihnen auch im hinteren Lessach die Mur bei Ramingstein nicht egal ist.
Ich habe mir immer wieder Gedanken gemacht, wie die Plattform diese Gefahr für einen weiten Bereich im unteren Lungau abzuwehren vermag. Nämlich die Gefahr, wie durch Niedrigwasser bleibene Schäden für Landschaft, Menschen und Tiere, auch an den Pflanzen entstehen. Die Erwähnung der Fischerei und der Kajakfahrer ist zwar ein weiterer Einwand gegen die bis zu 80%ige Ableitung, kann aber leicht durch die Salzburg AG und deren Vorstände in der Landespolitik "entwertet" werden, da dieser Abschnitt verhältnismäßig wenige Nutzer gegenüber den Nutzern von der Stromproduktion aufweist. Es hat schon mehr Protest in anderen Gebieten Österreichs nichts genutzt, wenn die Gegenstimmen anfechtbare Gründe angaben, welche dann von Sachverständigen des verantwortlichen Amtes (Umweltamt) zerpflückt wurden. So denke ich, dass die Sorge um das Wasser der Mur von Madling bis nach Ramingstein eher begründet werden könnte durch die bekannte Klimaänderung und ihre Auswirkungen. Wenn das Wasser der Mur unterhalb Tamsweg gestaut und abgeleitet wird (in gewissen Zeiten bis zu 80% wie kolportiert!), so würde nicht nur die Mur nur mehr ein Rinnsal sein, bei lang dauernde Trockenheit käme auch von den Bergen kaum mehr Wasser hinzu. Dies könnte zu Problemen mit Trinkwasser und Nutzwasser (für Landwirte und Betriebe) führen. Bei Bränden könnte die Feuerwehr nicht mehr Wasser aus der Mur pumpen, auch das Grundwasser würde in dem Bereich tiefer sinken und somit Felder und Wiesen, Gärten austrocknen.
Die Salzburg AG hat nicht nur Teilhaber wie Land Salzburg, es gibt sicher auch private Teilhaber, sofern ich mich nicht irre. Da ist man bemüht, durch das Werkzeug Landesregierung (sofern nicht das Wirtschaftsministerium allgemeines Interesse bekundet) zu verstärktem Gewinn zu kommen, das Schlagwort ist Wachstum. Wachstum in der Natur wird dadurch aber nicht selten eingeschränkt oder gar abgewürgt.
Es ist ganz klar, dass elektrischer Strom ein wichtiger Teil des Lebens geworden ist und der Bedarf dafür steigend. Dass aber auch das Land Salzburg, wie auch andere Bundesländer, schon weit mehr Strom produziert als benötigt, ist auch klar geworden. Dieses weit mehr produzieren als gebraucht wird führt schließlich zum Mangel an wichtigen Ressourcen, auch bei anderen Elementen als Wasser. Diese gefährlichen Tendenzen sollte entgegengetreten werden, ansonsten haben unsere Nachfahren nichts mehr fürs Leben. Die Landespolitik müsste die Lage erkennen und Entscheidungen zugunsten der Bewahrung von lebendigen Landstrichen mit Lebensqualität fällen.
Ich wünsche der Plattform "Lebensader Mur" viel Erfolg und möge es auch anderswo Ermutigung dadurch geben.
Mit herzlichen Grüßen,
Josef Lankmayer
5570 Mauterndorf
Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften
Donnerstag, 31. Mai 2012
Worum geht es?
Am 31.5.2012 in den Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe und Online:
Vorbild für Mur-Abstimmung
Wahlgang. Der Lungau will über das umstrittene Mur-Projekt abstimmen. Einen Bürgerentscheid über ein Kraftwerk gab es schon vor 30 Jahren. › 30.05.2012 / SN Lokalausgabe
Der ehemalige Landtagsabgeordnete Werner Roßmann:
<<„Es ist meine Überzeugung, dass bei so gravierenden Eingriffen in unseren nächsten Lebens- und Erholungsraum die Bevölkerung der Gemeinde das Recht und die Pflicht hat, darüber zu befinden“, schrieb der damalige Bürgermeister (und spätere ÖVP-Landtagsklubobmann) Werner Roßmann im Postwurf an alle Haushalte.>>
Auch in den Lungauer Nachrichten wird darüber berichtet.
Mein Kommentar: Hauptbetroffen ist die Gemeinde Ramingstein. Und die Gemeindevertretung von Ramingstein hat die Verantwortung für die Lebensqualität der Bevölkerung längst übernommen und am 31. Jänner 2012 dieses Ausleitungskraftwerksprojekt einstimmung abgelehnt.
Sonntag, 27. Mai 2012
Sepp Forcher unterstützt Lebensader
Näheres kann man in der heutigen Salzburg Krone lesen (So. 27.5.2012)
Mein Kommentar: Sepp Forcher ist für mich der Experte für die Schönheit Österreichs. Über eine derartige Expertenunterstützung können wir uns freuen.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Ein Regionaut.Beitrag von Carmen Steinschnack
Goldader Mur - ein kleines Gedankenspiel: Was wiegt mehr? Ein Liter Wasser oder ein Goldbarren von einem... hier weiterlesen
Mein Kommentar: besser kann man nicht darstellen, worum es uns geht!
Dienstag, 24. April 2012
Nicht in die Intelligenz der Natur eingreifen!
Ein Beitrag von Carmen Steinschnack: http://regionaut.meinbezirk.at/ramingstein/kultur/die-mur-eine-kostbare-ader-im-kreislauf-der-natur-d168233.html
BITTE UM EURE MITHILFE!
Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften
Sonntag, 22. April 2012
Freitag, 20. April 2012
Ein Zitat aus einem Leserbrief von Elisabeth Pirker, SN 20. April 2012
“Der Lungau ist gegen Norden,Westen und Süden windgeschützt und hat dadurch sehr wenig Niederschläge. Die trockene Witterung führt zu geringen Futtererträgen und zur Schädigung von Grünland-Pflanzen. Nun auch noch die
Lebensader Mur für acht Kilometer in einem Tunnel verschwinden zu lassen, hätte verheerende Folgen für das Ökosystem (Ausbleiben der Verdunstungs- und Einsickerungsmenge !), würde die heimische Flora und Fauna gefährden und
den Lebensraum der Bewohner/-innen des Murtals negativ beeinflussen.”
Samstag, 7. April 2012
Donnerstag, 5. April 2012
Traum und Hoffnung
Von Familie Maria und Alois Bogensberger.
"Einst wurden wir angewiesen, an unsere Kinder zu denken und so zu handeln, dass unser Land auch noch in sieben Generationen ein guter Platz zum Leben sei.
Was können wir aber heute tun, wie sollen wir vorsorgen für die siebente Generation? Wir möchten die Welt aufrufen, umzudenken und ihre Werte neu zu bestimmen. Wir möchten den großen multinationalen Konzernen bewusst machen, dass es Menschen sind, die auf dieser Erde leben - dass sie es nicht nur mit Dingen zu tun haben, die man nach Belieben gebrauchen und verändern kann. Menschen besitzen Gefühle, und sie träumen davon, dass auch ihre Enkelkinder einmal einen guten Platz zum Leben haben."
(Text aus dem Leben der Indianer)
Die Pläne der SAG zum Bau des Kraftwerkes verstoßen eindeutig gegen die Gefühle der Menschen, die hier wohnen. Es wird hier keine sieben Generationen mehr geben, wenn die Mur ausgetrocknet und der Berg durchlöchert ist. Schon die Probebohrungen haben gezeigt, dass hier Umwelt zerstört wird. Am 10. März war unser sonst so schöner Tschellerbach aufgrund der Bohrungen oben im Tscheller so verunreinigt, dass kein Fischlein mehr überleben konnte. Jetzt sind die Tümpfe versandet mit einem Material, das niemals zuvor dort abgelagert wurde.
Wir träumen und hoffen, dass die Kraftwerksbetreiber zur Besinnung kommen!
Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften

