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Dienstag, 23. April 2013

Fwd: ::Pressekonferenz zum Thema Murkraftwerk und Biosphäre::


::Pressekonferenz zum Thema Murkraftwerk und Biosphäre::
 
Univ.-Prof.Mag.Dr. Georg Grabherr
Vorsitzender des Österreichischen MAB-Nationalkomitees der UNESCO und "Wissenschafter des Jahres 2012"
 
Univ.-Prof.Dr. Roman Türk
Präsident des Naturschutzbund Österreich
 
Prof.Dr.Dr.h.c. Eberhard Stüber
Ehren-Präsident des Naturschutzbund Österreich
 
und Josef Andreas Holzer
Sprecher der Plattform Lebensader Mur
 
laden am Freitag, den 26.04.2013, um 11: 55 Uhr zu einer Pressekonferenz auf den Jagglerhof nach Ramingstein.
 
Thema der Pressekonferenz sind die Auswirkungen des geplanten Kraftwerks Kendlbruck auf Natur und Umwelt im Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge. Es freut uns außerordentlich, dass wir drei überaus renommierte Wissenschaftler für dieses Pressegespräch gewinnen konnten. Damit soll den verantwortlichen PolitikerInnen nochmals eindrücklich vor Augen geführt werden, wie wichtig eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt für die Menschen im Lungau und im gesamten Bundesland Salzburg ist.

Biosphärenpark Lungau vs. Kraftwerk Kendlbruck
Einer der wesentlichen Grundsätze eines Biosphärenparks lautet, die Bevölkerung bei Entscheidungen, die die Region betreffen, einzubeziehen.
Die Ablehnung des Kraftwerks durch die betroffene Bevölkerung und die Gemeindevertretung Ramingsteins ist dokumentiert und wurde der Landesregierung mehrfach schriftlich vorgelegt. 
- mehr als 70% der Ramingsteiner Bevölkerung haben sich schriftlich gegen den Bau des Kraftwerks ausgesprochen
- die Gemeindevertretung von Ramingstein unterzeichnete am 30.01.2012 einen einstimmigen Beschluss gegen das geplante Kraftwerk
- Bürgermeister, Vizebürgermeister, die Obmänner aller in der Ramingsteiner Gemeinde vertretenen politischen Fraktionen und die Plattform Lebensader Mur reichten am 07.02.2013 gemeinsam das von den Spitzen der Landesregierung zugesicherte Veto gegen den Bau des KW ein.
Wie ist es möglich, dass nicht einmal ein Jahr nach der Ernennung des Lungau zum Biosphärenpark ein Grundpfeiler dieser Auszeichnung, die Einbindung der Bevölkerung, ignoriert wird?

Univ.-Prof.Mag.Dr. Georg Grabherr ist Vorsitzender des Österreichischen UNESCO "Man and the Biosphere"-Komitees und "Wissenschafter des Jahres 2012". Als Vorsitzender des zuständigen Gremiums verfolgt er das Geschehen in den Biosphärenparks aufmerksam. Es freut uns daher ganz besonders, dass Prof. Grabherr gemeinsam mit dem Präsidenten des Naturschutzbund Österreich, Univ.-Prof.Dr. Roman Türk und dessen Vorgänger, dem nunmehrigen Ehren-Präsidenten und ehemaligen Landesumweltanwalt, Prof.Dr.Dr.h.c. Eberhard Stüber, bei der Pressekonferenz unserem Anliegen prominente Stimmen verleihen.
 
Im Anschluss an das Pressegespräch besteht die Möglichkeit eines Ortsaugenscheins mit den Experten und Vertretern der Plattform Lebensader Mur.
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und eine anregende Diskussion!
 
Mit besten Grüßen aus Ramingstein an der Mur,
Josef Andreas Holzer

Wasserkraft gilt als erneuerbar, intakte Flusslandschaften sind es nicht.
______________________
Plattform "Lebensader Mur"
 
Gemeindeplatz 223
5591 Ramingstein an der Mur
0043 664 33 29 314
 

Mittwoch, 6. Februar 2013

Bericht im heutigen Bezirksblatt

Mittwoch, 14. November 2012

Sepp Forcher präsentierte sein Buch

Sepp Forcher erzählt aus seinem Leben
(Foto von Johann Müller)
Die Buchpräsentation am Jagglerhof war ein großartiger Erfolg. Wer noch kein Buch hat, kann es im Büchergewölbe von Wolfgang Pfeifenberger in der Tamsweger Amtsgasse kaufen.

Dienstag, 6. November 2012

SN-Interview mit Wilfried Haslauer

„Ich will das Richtige tun“

Energie. Wilfried Haslauer weist den Verdacht, er habe die Debatte um das Murkraftwerk für populistische Manöver genutzt, von sich. Ihn habe der Zweifel angetrieben, sagt er. › 05.11.2012 / SN Lokalausgabe

Mein Kommentar: er tut sicher das Richtige!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Freitag, 29. Juni 2012

Eva Pagitsch: Lesung gegen den Strom

Im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten der Regionale 2012 ging im Ortsteil Madling (Ramingstein) am Sonntag, dem 24. Juni eine kleine aber feine Veranstaltung – organisiert von der Lungauer Kulturvereinigung in Zusammenarbeit mit der Plattform Lebensader-Mur – über die Bühne.
Menschen

http://dorfzeitung.com/archives/17961

Donnerstag, 21. Juni 2012

Ein Leserbrief zum Nachdenken!

Interview Leonhard Schitter ­

(SF 21/2012)
Zum Interview von Salzburg AG Vorstand Leonhard Schitter in der SF-Ausgabe vom 6.6.2012:

In Ihrer Ausgabe vom Salzburger Fenster (6.6.2012) lese ich über das Interview mit  Vorstandsdirektor der Salzburg-AG, Leonhard Schitter und es formte sich bei mir eine Meinung dazu, welche vielleicht Ihr Interesse für einen Leserbrief findet: Der Vorstandsdirektor der Salzburg AG, Leonhard Schitter, zeigt sich sehr wortgewandt und professionell in seiner Position. Was meine Erfahrung mit dem Energielieferanten SALZBURG-AG als CableLink-Kunde betrifft, so möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Kundendienst bemühte, als morgens der Empfang des Kabel-TV unmöglich war und ich wissen wollte, ob nun dieses technische Problem bekannt sei, oder dies lokal bedingt sei. Eine E-Mail an den Kundendienst blieb unbeantwortet, ebenso eine Nachfrage. Das ist meine enttäuschende Erfahrung.
Was nun aber die Themen des Interviews betrifft, so erscheinen die Antworten des Herrn Schitter wohl bestens ausgefeilt. Das hat aber bei „normalen“ Leuten den Effekt, dass diese die Ausgefeiltheit bereits aus der Politik kennen, ebenso ähnlich auf Fragen an Kammern, Gewerkschaften, kirchlichen Stellen und sonstige Leitstellen. Es findet sich auch bei Bedarf der Hinweis auf ausgelagerte oder übergeordnete Entscheidungsträger, was auf gute Vernetzung von Konzernen hinweist und der „normale“ Mensch von einer Stelle an die andere verwiesen wird, bis sich die Sache still läuft.
Wenn Bürgerinitiativen zwar laut Herrn Schitter einen Termin bei ihm bekommen, doch diese Initiativen entweder keine Antwort erhalten oder sich bei diversen Informationsgesprächen ergibt, dass zusammenfassend erwähnt wird, es wäre eine Art von positiver Atmosphäre gewesen und man wolle weiter Fortschritte machen, so denkt sich der Mensch seinen Teil. Ob dann das nötige Vertrauen zwischen den Anbietern und Verbrauchern gepflegt werden kann, sei dahin gestellt. Eine Umweltprüfung zeugt nicht von dem Wert des Gegenstands, um welchen es geht, sondern welche Rechte die Betreiber in die Hände bekommen. Die Menschen stellen halt gern die Schönheit der Natur in einem Tal höher als deren Verbauung, auch die Bewirtschaftung und Nutzung von Boden ohne darunter liegende Gas-Pipeline und so auch die natürlichen Bäche und Flüsse, die voll Leben sind.
Versorgungssicherheit ist wichtig, aber ebenso liest man in Zeitungsanzeigen der Energiewirtschaft, dass bei Bedarf auch Strom in nachbarliche Länder verkauft werden könnte/sollte. Das gefällt nämlich den Menschen nicht so recht, dass deren Lebensräume immer mehr verbaut werden, und dass dann bei Bedarf (welcher leicht gegeben ist) Energie ins Ausland verkauft wird. Kein Wunder also, wenn Bürgerinitiativen von Umweltprüfungen nicht so überzeugt sind.

Josef Lankmayer
5570 Mauterndorf

Unterstützung aus Mauterndorf

Sehr geehrte Plattform "Lebensader Mur",

Mein Name ist Josef Lankmayer und ich bin aus Mauterndorf. Ich habe Ihre Unterschriftenliste unterschrieben und hoffe, dass sich noch viel mehr Lungauer dazu entscheiden zu unterschreiben und damit zu zeigen, dass ihnen auch im hinteren Lessach die Mur bei Ramingstein nicht egal ist.

Ich habe mir immer wieder Gedanken gemacht, wie die Plattform diese Gefahr für einen weiten Bereich im unteren Lungau abzuwehren vermag. Nämlich die Gefahr, wie durch Niedrigwasser bleibene Schäden für Landschaft, Menschen und Tiere, auch an den Pflanzen entstehen. Die Erwähnung der Fischerei und der Kajakfahrer ist zwar ein weiterer Einwand gegen die bis zu 80%ige Ableitung, kann aber leicht durch die Salzburg AG und deren Vorstände in der Landespolitik "entwertet" werden, da dieser Abschnitt verhältnismäßig wenige Nutzer gegenüber den Nutzern von der Stromproduktion aufweist. Es hat schon mehr Protest in anderen Gebieten Österreichs nichts genutzt, wenn die Gegenstimmen anfechtbare Gründe angaben, welche dann von Sachverständigen des verantwortlichen Amtes (Umweltamt) zerpflückt wurden. So denke ich, dass die Sorge um das Wasser der Mur von Madling bis nach Ramingstein eher begründet werden könnte durch die bekannte Klimaänderung und ihre Auswirkungen. Wenn das Wasser der Mur unterhalb Tamsweg gestaut und abgeleitet wird (in gewissen Zeiten  bis zu 80% wie kolportiert!), so würde nicht nur die Mur nur mehr ein Rinnsal sein, bei lang dauernde Trockenheit käme auch von den Bergen kaum mehr Wasser hinzu. Dies könnte zu Problemen mit Trinkwasser und Nutzwasser (für Landwirte und Betriebe) führen. Bei Bränden könnte die Feuerwehr nicht mehr Wasser aus der Mur pumpen, auch das Grundwasser würde in dem Bereich tiefer sinken und somit Felder und Wiesen, Gärten austrocknen.

Die Salzburg AG hat nicht nur Teilhaber wie Land Salzburg, es gibt sicher auch private Teilhaber, sofern ich mich nicht irre. Da ist man bemüht, durch das Werkzeug Landesregierung (sofern nicht das Wirtschaftsministerium allgemeines Interesse bekundet) zu verstärktem Gewinn zu kommen, das Schlagwort ist Wachstum. Wachstum in der Natur wird dadurch aber nicht selten eingeschränkt oder gar abgewürgt.

Es ist ganz klar, dass elektrischer Strom ein wichtiger Teil des Lebens geworden ist und der Bedarf dafür steigend. Dass aber auch das Land Salzburg, wie auch andere Bundesländer, schon weit mehr Strom produziert als benötigt, ist auch klar geworden. Dieses weit mehr produzieren als gebraucht wird führt schließlich zum Mangel an wichtigen Ressourcen, auch bei anderen Elementen als Wasser. Diese gefährlichen Tendenzen sollte entgegengetreten werden, ansonsten haben unsere Nachfahren nichts mehr fürs Leben. Die Landespolitik müsste die Lage erkennen und Entscheidungen zugunsten der Bewahrung von lebendigen Landstrichen mit Lebensqualität fällen.

Ich wünsche der Plattform "Lebensader Mur" viel Erfolg und möge es auch anderswo Ermutigung dadurch geben.

Mit herzlichen Grüßen,

Josef Lankmayer
5570 Mauterndorf   

Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften

Donnerstag, 31. Mai 2012

Worum geht es?

Am 31.5.2012 in den Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe und Online:

Vorbild für Mur-Abstimmung

Wahlgang. Der Lungau will über das umstrittene Mur-Projekt abstimmen. Einen Bürgerentscheid über ein Kraftwerk gab es schon vor 30 Jahren. › 30.05.2012 / SN Lokalausgabe

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Werner Roßmann:

<<„Es ist meine Überzeugung, dass bei so gravierenden Eingriffen in unseren nächsten Lebens- und Erholungsraum die Bevölkerung der Gemeinde das Recht und die Pflicht hat, darüber zu befinden“, schrieb der damalige Bürgermeister (und spätere ÖVP-Landtagsklubobmann) Werner Roßmann im Postwurf an alle Haushalte.>>

Auch in den Lungauer Nachrichten wird darüber berichtet.

Mein Kommentar: Hauptbetroffen ist die Gemeinde Ramingstein. Und die Gemeindevertretung von Ramingstein hat die Verantwortung für die Lebensqualität der Bevölkerung längst übernommen und am 31. Jänner 2012 dieses Ausleitungskraftwerksprojekt einstimmung abgelehnt.

Sonntag, 27. Mai 2012

Sepp Forcher unterstützt Lebensader

Näheres kann man in der heutigen Salzburg Krone lesen (So. 27.5.2012)

Forcher

Mein Kommentar: Sepp Forcher ist für mich der Experte für die Schönheit Österreichs. Über eine derartige Expertenunterstützung können wir uns freuen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Freitag, 20. April 2012

Ein Zitat aus einem Leserbrief von Elisabeth Pirker, SN 20. April 2012

“Der Lungau ist gegen Norden,Westen und Süden windgeschützt und hat dadurch sehr wenig Niederschläge. Die trockene Witterung führt zu geringen Futtererträgen und zur Schädigung von Grünland-Pflanzen. Nun auch noch die
Lebensader Mur für acht Kilometer in einem Tunnel verschwinden zu lassen, hätte verheerende Folgen für das Ökosystem (Ausbleiben der Verdunstungs- und Einsickerungsmenge !), würde die heimische Flora und Fauna gefährden und
den Lebensraum der Bewohner/-innen des Murtals negativ beeinflussen.”

Donnerstag, 5. April 2012

Traum und Hoffnung

Von Familie Maria und Alois Bogensberger.

"Einst wurden wir angewiesen, an unsere Kinder zu denken und so zu handeln, dass unser Land auch noch in sieben Generationen ein guter Platz zum Leben sei.
Was können wir aber heute tun, wie sollen wir vorsorgen für die siebente Generation? Wir möchten die Welt aufrufen, umzudenken und ihre Werte neu zu bestimmen. Wir möchten den großen multinationalen Konzernen bewusst machen, dass es Menschen sind, die auf dieser Erde leben - dass sie es nicht nur mit Dingen zu tun haben, die man nach Belieben gebrauchen und verändern kann. Menschen besitzen Gefühle, und sie träumen davon, dass auch ihre Enkelkinder einmal einen guten Platz zum Leben haben."
(Text aus dem Leben der Indianer)

Die Pläne der SAG zum Bau des Kraftwerkes verstoßen eindeutig gegen die Gefühle der Menschen, die hier wohnen. Es wird hier keine sieben Generationen mehr geben, wenn die Mur ausgetrocknet und der Berg durchlöchert ist. Schon die Probebohrungen haben gezeigt, dass hier Umwelt zerstört wird. Am 10. März war unser sonst so schöner Tschellerbach aufgrund der Bohrungen oben im Tscheller so verunreinigt, dass kein Fischlein mehr überleben konnte. Jetzt sind die Tümpfe versandet mit einem Material, das niemals zuvor dort abgelagert wurde.
Wir träumen und hoffen, dass die Kraftwerksbetreiber zur Besinnung kommen!

Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften