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Sonntag, 14. September 2014

Ein ORF-Bericht zum Nachdenken!

Rückbau: Fluss bald ohne Kraftwerke

In vielen Flüssen werden mehr und mehr Kraftwerke gebaut, im kleinen Flüsschen Oichten im Flachgau ist aber genau das Gegenteil der Fall: Vier Kraftwerke werden bis Mitte 2015 abgebaut, die Oichten wird dann renaturiert. mehr …

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ich habe gelernt, dass das Leben der Hummeln kein Honiglecken ist

Daher: Rettet die Blumenwiesen!

Die österreichische Politik plant eine massive Schlechterstellung von Blumenwiesen, Hutweiden und Almen bei der landwirtschaftlichen Betriebsprämie. Dies führt einerseits zu Intensivierung und andererseits zur Nutzungsauflassungen dieser oft schwer zu bewirtschaftenden Flächen. Beides kommt einem Todesstoß für die letzten artenreichen Kulturlandschaften gleich. Eine umgehende und massive Reaktion auf dieses unfassbare Vorhaben ist von größter Bedeutung, da die landwirtschaftlichen Betriebe bereits im Frühling auf die geänderte Situation reagieren werden. 

Nähere Informationen finden Sie auf der Website: www.rettet-die-blumenwiesen.at

Protestieren Sie mit uns dagegen!

Donnerstag, 15. August 2013

Wasser ist SEHR kostbar!

China und Indien rittern um Energiequellen

Experten sehen die wohl weltweit berühmteste Gebirgsregion bedroht: Hunderte Megastaudämme sollen entlang der Flüsse auf dem Himalaya-Plateau errichtet werden. Die Pläne - hauptsächlich von Indien und China - lassen bei Umweltschützern und Geopolitikern die Alarmglocken läuten. Sie sprechen von einem wahren „Wasserraub“, durch den nicht nur der Lebensraum, sondern auch die Wasserversorgung Hunderttausender Menschen zerstört werden könnten.

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Dienstag, 23. April 2013

Fwd: ::Pressekonferenz zum Thema Murkraftwerk und Biosphäre::


::Pressekonferenz zum Thema Murkraftwerk und Biosphäre::
 
Univ.-Prof.Mag.Dr. Georg Grabherr
Vorsitzender des Österreichischen MAB-Nationalkomitees der UNESCO und "Wissenschafter des Jahres 2012"
 
Univ.-Prof.Dr. Roman Türk
Präsident des Naturschutzbund Österreich
 
Prof.Dr.Dr.h.c. Eberhard Stüber
Ehren-Präsident des Naturschutzbund Österreich
 
und Josef Andreas Holzer
Sprecher der Plattform Lebensader Mur
 
laden am Freitag, den 26.04.2013, um 11: 55 Uhr zu einer Pressekonferenz auf den Jagglerhof nach Ramingstein.
 
Thema der Pressekonferenz sind die Auswirkungen des geplanten Kraftwerks Kendlbruck auf Natur und Umwelt im Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge. Es freut uns außerordentlich, dass wir drei überaus renommierte Wissenschaftler für dieses Pressegespräch gewinnen konnten. Damit soll den verantwortlichen PolitikerInnen nochmals eindrücklich vor Augen geführt werden, wie wichtig eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt für die Menschen im Lungau und im gesamten Bundesland Salzburg ist.

Biosphärenpark Lungau vs. Kraftwerk Kendlbruck
Einer der wesentlichen Grundsätze eines Biosphärenparks lautet, die Bevölkerung bei Entscheidungen, die die Region betreffen, einzubeziehen.
Die Ablehnung des Kraftwerks durch die betroffene Bevölkerung und die Gemeindevertretung Ramingsteins ist dokumentiert und wurde der Landesregierung mehrfach schriftlich vorgelegt. 
- mehr als 70% der Ramingsteiner Bevölkerung haben sich schriftlich gegen den Bau des Kraftwerks ausgesprochen
- die Gemeindevertretung von Ramingstein unterzeichnete am 30.01.2012 einen einstimmigen Beschluss gegen das geplante Kraftwerk
- Bürgermeister, Vizebürgermeister, die Obmänner aller in der Ramingsteiner Gemeinde vertretenen politischen Fraktionen und die Plattform Lebensader Mur reichten am 07.02.2013 gemeinsam das von den Spitzen der Landesregierung zugesicherte Veto gegen den Bau des KW ein.
Wie ist es möglich, dass nicht einmal ein Jahr nach der Ernennung des Lungau zum Biosphärenpark ein Grundpfeiler dieser Auszeichnung, die Einbindung der Bevölkerung, ignoriert wird?

Univ.-Prof.Mag.Dr. Georg Grabherr ist Vorsitzender des Österreichischen UNESCO "Man and the Biosphere"-Komitees und "Wissenschafter des Jahres 2012". Als Vorsitzender des zuständigen Gremiums verfolgt er das Geschehen in den Biosphärenparks aufmerksam. Es freut uns daher ganz besonders, dass Prof. Grabherr gemeinsam mit dem Präsidenten des Naturschutzbund Österreich, Univ.-Prof.Dr. Roman Türk und dessen Vorgänger, dem nunmehrigen Ehren-Präsidenten und ehemaligen Landesumweltanwalt, Prof.Dr.Dr.h.c. Eberhard Stüber, bei der Pressekonferenz unserem Anliegen prominente Stimmen verleihen.
 
Im Anschluss an das Pressegespräch besteht die Möglichkeit eines Ortsaugenscheins mit den Experten und Vertretern der Plattform Lebensader Mur.
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und eine anregende Diskussion!
 
Mit besten Grüßen aus Ramingstein an der Mur,
Josef Andreas Holzer

Wasserkraft gilt als erneuerbar, intakte Flusslandschaften sind es nicht.
______________________
Plattform "Lebensader Mur"
 
Gemeindeplatz 223
5591 Ramingstein an der Mur
0043 664 33 29 314
 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Eine aktuelle Information unseres Plattformsprechers

1. Stellungnahme zu den Anschuldigungen von AK-Bezirkssekretär Kendlbacher bezüglich eines "tätlichen Angriffes" seitens eines  Ramingsteiner "Kraftwerksgegners":

Herr Prodinger ist ein angesehner Ramingsteiner Gemeindebürger und Bauer. Er ist ein deklarierter Gegner des Mur Kraftwerkes, wie übrigens mehr als 70% der wahlberechtigten RamingsteinerInnen.

Laut Aussage des Herrn Prodinger bei der Polizei in Mauterndorf (liegt der Plattform vor) wurde er von Herrn Kendlbacher auf das Gröbste beleidigt und provoziert, in dem er ihn mit den Worten „Du elendige Bauernsau“ beschimpft hat. Diese inakzeptable Beschimpfung habe zu einer Affekthandlung des Matthias Prodinger geführt, welcher Bernhard Kendlbacher eine Ohrfeige gab. Scheinbar hat Herr  Kendlbacher nur darauf gewartet, indem er Prodinger aufgefordert hat, ihm noch eine zweite „Watsch’n“ zu geben. Matthias Prodinger ist durchaus bewusst, dass eine „Watsch’n“ kein geeignetes Argument ist, glaubt aber, dass die völlig unnotwendige Provokation durch die oben genannte Beschimpfung die Affekthandlung bei ihm ausgelöst hat.

Die Plattform "Lebensader Mur" distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Art der Gewaltanwendung und möchte anmerken, dass dies eine Privatangelegenheit zwischen zwei Ramingsteiner Bürgern ist und nichts mit der Plattform zu tun hat. Bezeichnenderweise wird dieser Konflikt jedoch seitens der AK hochgespielt, in dem man von einem tätlichen Angriff eines "Kraftwerksgegners" auf Bernhard Kendlbacher spricht, um dieser Auseinandersetzung sofort einen politischen Hintergrund zu geben. Vor allem, da Herr Kendlbacher eigentlich selbst ein "Kraftwerksgegner" ist. Matthias Prodinger hat sich bereits zum gegenständlichen Vorfall durch eine Aussage bei der Polizeiinspektion Mauterndorf geäußert sowie eine schriftliche Stellungnahme abgegeben (liegt der Plattform ebenfalls vor) und auch die „Watsch’n“ zugegeben. Man darf gespannt sein, ob auch Herr Kendlbacher die Schimpfworte, die er gegenüber Matthias Prodinger geäußert hat, bei seiner Anzeige zugegeben hat. Die Zukunft wird zeigen, wer in der zu erwartenden Auseinandersetzung der Besonnenere ist, jedenfalls kann Matthias Prodinger ohne anderen Interessen verpflichtet zu sein, seine eigene Meinung zum Kraftwerksprojekt vertreten.

Falls die Darstellung des Hern Prodinger korrekt ist, wovon wir aufgrund der glaubhaften Darstellung Prodingers ausgehen, ist die Vorgangsweise der Arbeiterkammer, diesen Wirtshauskonflikt zu einem Politikum zu machen, ein Armutszeugnis das seinesgleichen sucht.


2. Stellungnahme zu den Aussagen von AK Chef Pichler und AK Bezirkssekretär Kendlbacher hinsichtlich der "Meinungsfreiheit in einer Demokratie des 21. Jahrhunderts":

1) Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Wilfried Haslauer haben sich als Vertreter der Salzburger Landesregierung gemeinsam mit dem ehemaligen Landeshauptmannstellvertreter und Aufsichtsratsvorsitzenden der Salzburg AG, Mag. David Brenner, im vergangen Jahr mehrfach persönlich, schriftlich und über die Medien festgelegt, dass es keine Ausleitung der Mur ohne Zustimmung der Ramingsteiner Gemeindevertretung oder gegen den Willen der Bevölkerung geben wird. 

2) Diese Zustimmung liegt nicht vor. Im Gegenteil: Der einstimmige Beschluss der Gemeindevertretung vom 30.01.2012 gegen das geplante Kraftwerk sowie die Protestunterschriften von mehr als 70 % der wahlberechtigten Ramingsteinerinnen und Ramingsteiner sind unmissverständlich.

3) Auf Wunsch der Landeshauptfrau wurde vor der Inanspruchnahme des Ramingsteiner Vetorechts die Präsentation des von der Salzburg AG abgeänderten Projektes abgewartet. Diese Präsentation fand am 25.01.2013 statt und hat die Entscheidung in Ramingstein nicht geändert, sondern lediglich bekräftigt. Bei der Bürgerversammlung in Ramingstein am 01.02.2013 wurde die Einreichung des Vetos mittels Schreiben an die Landesregierung vereinbart. 

4) Dieses Schreiben wurde von allen in der Ramingsteiner Gemeinde vertretenen Fraktionen unterfertigt und am 07.02.2013 an die Landesregierung gesandt. Das betreffende Schriftstück ist unmissverständlich und wurde auch von AK-Bezirkssekretär Kendlbacher unterfertigt.

Die oben angeführten Punkte zeigen eindeutig die demokratisch einwandfrei Entscheidungsfindung in Ramingstein.

Wir erwarten uns nun, dass sowohl Landesregierung als auch Arbeiterkammer dies akzeptieren.

Für die Plattform Lebensader Mur

Josef Andreas Holzer

Donnerstag, 31. Mai 2012

Worum geht es?

Am 31.5.2012 in den Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe und Online:

Vorbild für Mur-Abstimmung

Wahlgang. Der Lungau will über das umstrittene Mur-Projekt abstimmen. Einen Bürgerentscheid über ein Kraftwerk gab es schon vor 30 Jahren. 30.05.2012 / SN Lokalausgabe

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Werner Roßmann:

<<„Es ist meine Überzeugung, dass bei so gravierenden Eingriffen in unseren nächsten Lebens- und Erholungsraum die Bevölkerung der Gemeinde das Recht und die Pflicht hat, darüber zu befinden“, schrieb der damalige Bürgermeister (und spätere ÖVP-Landtagsklubobmann) Werner Roßmann im Postwurf an alle Haushalte.>>

Auch in den Lungauer Nachrichten wird darüber berichtet.

Mein Kommentar: Hauptbetroffen ist die Gemeinde Ramingstein. Und die Gemeindevertretung von Ramingstein hat die Verantwortung für die Lebensqualität der Bevölkerung längst übernommen und am 31. Jänner 2012 dieses Ausleitungskraftwerksprojekt einstimmung abgelehnt.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Wenig Wasser bleibt in der Mur!

Vor dem Bau des Ausleitungskraftwerks
vorher
Nach dem Bau des Ausleitungskraftwerks
nachher

Zitat aus den Salzburger Nachrichten vom 15.5.2012 (Thomas Auinger): “Bis zu 80 Prozent des Murwassers sollen in einem Stollen zum Krafthaus abgeleitet werden.”

Donnerstag, 5. April 2012

Traum und Hoffnung

Von Familie Maria und Alois Bogensberger.

"Einst wurden wir angewiesen, an unsere Kinder zu denken und so zu handeln, dass unser Land auch noch in sieben Generationen ein guter Platz zum Leben sei.
Was können wir aber heute tun, wie sollen wir vorsorgen für die siebente Generation? Wir möchten die Welt aufrufen, umzudenken und ihre Werte neu zu bestimmen. Wir möchten den großen multinationalen Konzernen bewusst machen, dass es Menschen sind, die auf dieser Erde leben - dass sie es nicht nur mit Dingen zu tun haben, die man nach Belieben gebrauchen und verändern kann. Menschen besitzen Gefühle, und sie träumen davon, dass auch ihre Enkelkinder einmal einen guten Platz zum Leben haben."
(Text aus dem Leben der Indianer)

Die Pläne der SAG zum Bau des Kraftwerkes verstoßen eindeutig gegen die Gefühle der Menschen, die hier wohnen. Es wird hier keine sieben Generationen mehr geben, wenn die Mur ausgetrocknet und der Berg durchlöchert ist. Schon die Probebohrungen haben gezeigt, dass hier Umwelt zerstört wird. Am 10. März war unser sonst so schöner Tschellerbach aufgrund der Bohrungen oben im Tscheller so verunreinigt, dass kein Fischlein mehr überleben konnte. Jetzt sind die Tümpfe versandet mit einem Material, das niemals zuvor dort abgelagert wurde.
Wir träumen und hoffen, dass die Kraftwerksbetreiber zur Besinnung kommen!

Unterstützungserklärung und Liste zum Sammeln von Unterschriften

Donnerstag, 8. März 2012

Mittwoch, 7. März 2012

Das Land will der Salzburg AG den Rücken stärken, Bürgermeister Franz Winkler stärkt der Plattform Lebensader Mur den Rücken!

Angeblich will das Land in der Kraftwerksfrage der Salzburg AG den Rücken stärken, so steht es jedenfalls heute in den Salzburger Nachrichten. http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/land-verteidigt-plaene-fuer-neues-murkraftwerk-1-6384/
Damit würde auch von der Landesregierung der einstimmige Beschluss der Ramingsteiner Gemeindevertretung NICHT ernst genommen. Unser Bürgermeister hat diesen Beschluss gestern noch einmal bekräftigt und eine Unterschrift für die Plattform Lebensader Mur abgegeben!
unser_buergermeister

Sonntag, 19. Februar 2012

Grabt uns das Wasser nicht ab!

Wenn man im Lexikon http://www.redensarten-index.de nachschaut, bekommt man die folgende Erklärung: “jemandem das Wasser abgraben” heißt “jemandem eine wichtige (Lebens-) Grundlage entziehen”.

Das Ausleitungskraftwerk Kendlbruck darf daher auf keinen Fall gebaut werden, da beispielsweise dem Ramingsteiner Tourismus eine sehr wichtige Grundlage fehlt, wenn ein größerer Teil der Mur an allen Ortsteilen von Ramingstein vorbeigeleitet wird.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Biosphärenpark und Wasserläufe

Erhalten

Ein Biosphärenpark fördert die Erhaltung

  • der Landschaft als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum für kommende Generationen;
  • und Pflege schützenswerter Lebensräume wie Hoch- und Flachmoore, Wasserläufe, Gebirgswälder und naturnahe Wälder, insbesondere der Schutzgebiete von regionaler und nationaler Bedeutung;
  • der typischen und vielfältigen Kulturlandschaft;
  • einer wettbewerbsfähigen Land- und Forstwirtschaft mit optimaler Wertschöpfung;
  • der kulturellen Vielfalt und des ausgeprägten Brauchtums.”

Aus: http://www.biosphaerenpark.eu/de/biosphaere-philosophie.html

Das ist mit dem Bau eines Ausleitungskraftwerkes Kendlbruck nicht vereinbar, wir bitten daher um Unterstützungserklärung!

Dienstag, 31. Januar 2012

Fischotter-Vorkommen

Es gibt in unserer Mur Fischotter. Siegfried Bogensberger hat ein Logo mit diesem Thema gezeichnet, Mathias Leitner hat mir die Otterspuren geschickt!

Gemeindevertretung hat Ausleitungskraftwerk abgelehnt!

Die Gemeindevertretung hat am 30. Jänner 2012 in Verantwortung für Ramingstein und die Ramingsteiner Bevölkerung die Pläne für ein Ausleitungskraftwerk Kendlbruck einstimmig abgelehnt.

Das war ein guter Tag für Ramingstein an der Mur.

Sonntag, 29. Januar 2012

Bürgermeister Franz Winkler am 26. Juni 2011 in ORF-Online

"Ich kann der Ableitung der Mur im Ortsgebiet von Ramingstein nicht zustimmen. Wenn dieses Projekt zustande kommen soll, dann muss die Mur für Ramingstein erhalten bleiben", so Winkler.
Der Ramingsteiner Bürgermeister sagt, Ramingstein habe seine Aufgabe in Punkto alternative Energie bereits erfüllt, da es bereits zwei Kraftwerke gäbe. Winkler würde dem neuen Murkraftwerk also nur zustimmen, wenn das Krafthaus vor der Ortseinfahrt gebaut wird.

Der komplette ORF-Beitrag ist hier zu lesen: Ramingstein wehrt sich gegen Kraftwerk - oesterreich.ORF.at 

Kommentar JW: Schon diese Aussage lässt erwarten, dass sich unser Bürgermeister morgen dafür einsetzt, dass die Gemeindevertretung dieses Projekt ohne Wenn und Aber ablehnt!

Werden sich die Wogen in der Bevölkerung wegen des geplanten Kraftwerks schnell wieder glätten?

Lebensader  Mur:  Nein!  Für  uns  RamingsteinerInnen  ist  die  Mur  Lebensraum  und damit  untrennbar  mit  unserer  Gemeinde  verbunden.  Sie  dient  uns  nicht  nur  als Erholungsraum, sondern durchzieht als  unsere Lebensader alle Gemeindeteile und ist  somit  auch  Teil  unserer  Identität.  Die  Salzburg  AG  plant  nun,  uns  das  Wasser abzugraben  und  uns  damit  unserer  Lebensader  zu  berauben.  Wir  werden  es  nicht zulassen, dass unserem Fluss seine Dynamik und sein Charakter und uns damit ein bedeutender Teil unserer Heimat gestohlen wird.

JW Kommentar: Jemanden das Wasser abgraben, bedeutet ihm die Lebensgrundlage zu entziehen. Es ist eine völlig unmoralische Gemeinheit, mehr als die Hälfte des Murwassers an allen Ortsteilen der Gemeinde Ramingstein vorbei auszuleiten.

Montag, 23. Januar 2012

Aus dem Gewässerentwicklungskonzept der Bundeswasserbauverwaltung, Seite 8

Die Mur weist im Bearbeitungsgebiet zwei naturnahe, eine mäßig beeinträchtigte und eine stark beeinträchtigte Fließstrecke auf. Die strukturreichen,  naturnahen  Fließstrecken
sind  die  Mäanderstrecke  zwischen Schellgaden und Zederhausbach sowie  die  Schluchtstrecke  zwischen Tamsweg  und  Thomatalerbach.
Flussabwärts der Schluchtstrecke bis zur Landesgrenze sind in der Mur trotz
flussbaulicher  Beeinflussung  noch zahlreiche typische Gewässerstrukturen erhalten.

Ganz anders ist der Zustand der Mur zwischen der Zederhausbachmündung  und  Tamsweg.
Hier ist die Mur durch flussbauliche Maßnahmen vollständig überprägt.
Dadurch  weist  sie  kaum  typische Gewässerstrukturen und eine starke Beeinträchtigung  des  ökologischen Zustandes auf.

Mein Kommentar: Wir Ramingsteinerinnen und Ramingsteiner wollen, dass das so bleibt!

Samstag, 21. Januar 2012

Wir leben in Ramingstein an der Mur

Wir leben in Ramingstein an der Mur und das soll auch so bleiben. Im Bericht der Landeskorrespondenz steht nicht, dass man sich beim Flussdialog in Tamsweg mehrfach deutlich gegen das geplante Ausleitungskraftwerk Kendlbruck ausgesprochen hat. Auch unser Bürgermeister hat das als Sprecher seiner Arbeitsgruppe gemacht.
http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=48061