Die Lungauer Heimatdichterin Cilli Pichler hat 1996 einen Leserbrief an die Lungauer Nachrichten gechrieben:
Lebensader Mur ist die überparteiliche Plattform für die Erhaltung einer intakten Mur von Tamsweg bis zur steirischen Landesgrenze.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Dienstag, 31. Januar 2012
Fischotter-Vorkommen
Es gibt in unserer Mur Fischotter. Siegfried Bogensberger hat ein Logo mit diesem Thema gezeichnet, Mathias Leitner hat mir die Otterspuren geschickt!
Gemeindevertretung hat Ausleitungskraftwerk abgelehnt!
Die Gemeindevertretung hat am 30. Jänner 2012 in Verantwortung für Ramingstein und die Ramingsteiner Bevölkerung die Pläne für ein Ausleitungskraftwerk Kendlbruck einstimmig abgelehnt.
Das war ein guter Tag für Ramingstein an der Mur.
Kriterienkatalog Wasserkraft: WWF kritisiert Berlakovich
Zentrale Naturschutzkriterien wurden nicht berücksichtigt
Wien, Dienstag, 31. Jänner 2012 - Der WWF kritisiert, dass der heute in Kraft tretende Wasserkatalog nach langen Verhandlungen dennoch keine No-Go-Zonen enthält. Die Forderung der EU-Wasserdirektoren, solche Zonen als zentrales Element für eine strategische Planung einzurichten, wird von Umweltminister Niki Berlakovich beharrlich ignoriert. "Für den WWF ist hier keine strategische Planung erkennbar. Ohne die Errichtung von Ausschlussgebieten bleibt eine klare und nachvollziehbare Zonierung der österreichischen Gewässer durch die Wasserkraft zahnlos und ist aus Sicht des WWF nicht ausreichend. Der Wasserkatalog ist keine Entscheidungsgrundlage für den vernünftigen Ausbau der Wasserkraft, sondern ein Ermöglichungskatalog für die Pläne der E-Wirtschaft", so WWF-Experte Christoph Walder.
Der WWF kritisiert auch die fehlende Rechtsverbindlichkeit des Katalogs. "Im Grunde handelt es sich bei dem Katalog um einen Erlass des Ministers, der von den Wasserbehörden umgesetzt werden kann oder auch nicht. Außerdem ist inakzeptabel, dass das Hauptaugenmerk des Kataloges auf der Umsetzung von Einzelprojekten liegt und eine ausreichende strategische Ebene fehlt. Das war mit dem Minister anders vereinbart", erklärt Walder. Dieser Eiertanz des Umweltministers um den Profitaltar der E-Wirtschaft kann das Aus für die letzten Flussjuwele wie Isel oder Sulm bedeuten. "Die prinzipiell richtigen fachlichen Kriterien im Katalog wurden durch den Einfluss der E-Wirtschaft wieder zur Makulatur", so Walder.
In Österreich sind nur mehr 30 Prozent der Fließgewässer in einem natürlichen oder naturnahen Zustand. Rund 60 große und hunderte kleine Kraftwerksprojekte bedrohen nun die letzten natürlichen und naturnahen heimischen Flüsse. Der WWF hat bereits deutlich gemacht, dass der Totalausbau der Flüsse dem Stromhunger in Österreich nicht gewachsen ist und den Bedarf nur für einige Jahre abdecken kann. Das Rezept für die Erhaltung unserer Flüsse liegt im Energiesparen und im Ausbau der Effizienz, so der WWF.
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 oder 0676-83488231,
Email: franko.petri@wwf.at
Mag. Christoph Walder, WWF-Flussexperte, Tel. 0676-9255430,
Email: walder@ecotone.at
Montag, 30. Januar 2012
Sichtbaren Protest gibt es jetzt auf der Bahnhofsbrücke
Sebastian Tosch hat mir diese Fotos geschickt:
Vielen Dank an David Rauter und Erich Neumayer für die fachmännische Montage!
Lebensader Mur - Info 30 Jänner 2012
Beilagen:















