Freitag, 27. April 2012

Ausleitungskraftwerk am Rande der Lungauer Nockberge ist mit dem Biosphärenpark unvereinbar!

Das BSP-Management-Team schreibt auf Facebook: “Der Biosphärenpark „Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge“ nimmt immer mehr Gestalt an und wir erwarten die positive Anerkennung zum Biosphärenpark von Seiten der UNESCO Mitte Juli 2012.”

Mein Kommentar: ein Ausleitungskraftwerk Kendlbruck wäre mit diesem Biosphärenpark wohl völlig unvereinbar.

Die UNESCO nennt gleichrangig drei Funktionen von Biosphärenparks.

Montag, 23. April 2012

Festival Kultur an der Mur 10.-26.5.2012

Weltuntergang oder (doch aktiv und in Verantwortung) alt werden?

Kultur an der Mur 2012 ist ein Festival wider den vorausgesagten Weltuntergang Ende 2012. Das Festival bietet zeitaktuelle Diskurse und Gespräche, viel Kunst & Lebensfreude - inklusive der Diskussion "Stromsparen oder Kraftwerksbau? Energieautonomie im Lungau?".

Nähere Informationen und das Programm finden Sie hier.

Samstag, 21. April 2012

In diesem ORF-Beitrag geht es um das geplante Ausleitungskraftwerk Ramingstein

Lötsch gegen die Kraftwerkslobby

Bernd Lötsch, Biologe und pensionierter Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien, hat bei der Landesversammlung der Salzburger Grünen seine Gegenvorschläge zu geplanten Wasserkraftwerken präsentiert.  mehr…

Bernd Lötsch in diesem Interview auf die Frage, wie man die Bevölkerung zum Stromsparen bringt: “Es geht vor allem darum, in der oft sehr naturfernen Bevölkerung Wertgefühle für die letzten Fließgewässer zu erzeugen. Das waren früher Wanderstrecken, Inspirationen für die Kunst, Erholungsorte, usw. Die Leute müssen daran erinnert werden, dass die Fließgewässer der Blutkreislauf unserer Landschaft sind. Stellen Sie sich vor, man würde Blutkonserven so verschleudern wie wir Strom verschwenden - dann würde niemand mehr Blut spenden.”

http://salzburg.orf.at/tv/stories/2529939/

Freitag, 20. April 2012

Ein Zitat aus einem Leserbrief von Elisabeth Pirker, SN 20. April 2012

“Der Lungau ist gegen Norden,Westen und Süden windgeschützt und hat dadurch sehr wenig Niederschläge. Die trockene Witterung führt zu geringen Futtererträgen und zur Schädigung von Grünland-Pflanzen. Nun auch noch die
Lebensader Mur für acht Kilometer in einem Tunnel verschwinden zu lassen, hätte verheerende Folgen für das Ökosystem (Ausbleiben der Verdunstungs- und Einsickerungsmenge !), würde die heimische Flora und Fauna gefährden und
den Lebensraum der Bewohner/-innen des Murtals negativ beeinflussen.”